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Personensuche in Rebberlah ( Gemeinde Eschede )
Am Abend des 13.08.2011 um 21:01 Uhr wurde die gesamte Kreisfeuerwehrbereitschaft ( KFB ) Lk Celle ( darunter auch 3 Mitglieder der FF Lohheide mit dem MTF 14-65 die in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Celle tätig sind ) durch die Feuerwehr und Rettungsleistelle Celle ( FEL ) über DME ( Digitale-Melde-Empfänger ) und FAE ( Funkalarmempfänger ) sowie Sirene zu einer Personensuche im Bereich Rebberlah ( Eschede ) alrarmiert. Da zu diesem Zeitpunkt die FF Lohheide ihre Ferienpassaktion ( Zeltlager ) durchführte konnte die Besatzung des 14-65 ( MTF ) nach sehr kurzer Zeit ausrücken. Vor Ort waren in Rebberlah bereits schon stunden lang ca. 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren der SG Eschede, die DRK SEG, sowie die Polizei mit Suchhunden damit beschäftigt die vermisste Person ( eine ca. 70 Jahre alte Dame, welche auf Medikamente angewiesen ist ) im Bereich Rebberlah zu suchen. Die Aufgabe der KFB bestand darin die zuvor eingesezten Einsatzkräfte zusammen mit mehreren Hundestaffeln aus Hannover, Braunschweig, Salzgitter und Peine, SEG, DRK Eschede und der Polizei abzulösen und die suche nach der vermissten Person fortzuführen. So bildeten die Einsatzkräfte der KFB in ihrem zugewiesenen Bereich eine ca. 450m lange Suchkette und suchten ihren Bereich nach der Dame ab. Gegen 2:45 Uhr wurde dann die Suchaktion der KFB abgebrochen und die Züge 1,3,4 und 5 wurden aus dem Einsatz entlassen und sollten sich dann aber am morgen des 14.08.2011 um 8:00 uhr wieder an der Einsatzstelle einfinden. Der 2. Zug der KFB hingegen blieb an der Einsatzstelle und unterstützte die Hundestaffeln bei der Suche. gegen ca. 7:00 Uhr am morgen des 14.08.2011 konnte die vermisste Person durch einen Förster im Bereich Altensalzkoth lebend aufgefunden werden und die KFB wurde nicht mehr benötigt.

( Fotos:Olaf Rebmann, Kreispressewart KFV Celle e.V. )
Starkes Unwetter löste Feuerwehrgroßeinsatz in der Samtgemeinde Eschede aus
SG Eschede (LK Celle). Am Dienstag, den 30. März 2010, zog plötzlich ein Unwetter mit Starkregen, Hagel, Blitz und Donner, sowie Sturmböen über den Nord-Östlichen Landkreis Celle. Hier war besonders die Samtgemeinde Eschede betroffen.
Die Ortsfeuerwehr (OF) Scharnhorst und der Gemeindebrandmeister Ulf Heinemann wurden gegen 21:45 Uhr zu einem vollgelaufenen Keller durch die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (FEL/RLS) des Landkreises Celle alarmiert. Dadurch, dass sich in den folgenden Minuten unzählige Meldungen über Straßenüberschwemmungen und Kellern, die teilweise fast einen Meter unter Wasser standen, häuften, wurden die Ortsfeuerwehren Eschede und Habighorst, sowie kurze Zeit später die Ortsfeuerwehren Endeholz und Höfer, nachalarmiert. Damit waren alle Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Eschede im Einsatz und arbeiteten die bisherigen Einsatzlagen ab. Die Einsatzleitung wurde mit einem Einsatzleitwagen der OF Habighorst am Feuerwehrhaus in Scharnhorst aufgebaut und der Samtgemeindebürgermeister Günter Berg liess es sich nicht nehmen die Einsatzleitung zu unterstützen.
Gemeindebrandmeister Heinemann koordinierte mit seinem Stellvertreter Rolf Pundschus die Einsätze in ihrem Gebiet. Da die FEL/RLS noch weitere Einsatzmeldungen bekommen hatte, wurde nach Anforderung des Einsatzleiters der 3. Zug (Wasserförderung) der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Celle, sowie der Bereitschaftsführer mit dem geländegängigen Führungsfahrzeug und der Einsatzleitwagen aus Hermannsburg und das MTF Lohheide alarmiert. Weiter fuhren der stellvertretende Kreisbrandmeister Willi Lucan und die Technische Einsatzleitung aus Bergen das Feuerwehrhaus in Scharnhorst an.
Insgesamt mussten über 130 Einsatzkräfte von der Feuerwehr fast 40 kleinere und größere Einsätze abarbeiten. Unter anderen stand in Eschede das Wasser vor einer Gaststätte fast 60 cm hoch, in Scharnhorst verwandelten sich die Straßen in reißende Flüsse, Kellerfenster bersteten und das Wasser konnte ungehindert in die Kellerräume fließen. In Habighorst trat die Aschau über die Ufer und Überfluteten einen landwirtschaftlichen Betrieb. Hier floss das Wasser durch eine Scheune und drohte in das Haus einzudringen. Ein Anwohner verletzte sich beim Schützen seines Hauses schwer und musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Weiter war an der alten Mühle in Habighorst das Stauwehr überlastet und die hier eingesetzten Feuerwehrleute des 3. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft pumpten das Wasser mit insgesamt zehn Pumpen am Wehr vorbei. Hierbei unterstützte auch der nachalarmierte Rüstwagen aus Winsen, der noch Tauchpumpen zur Einsatzstelle mitbrachte. Obwohl über 10.000 Liter die Minute umgepumpt wurden, dauerte es über drei Stunden, bis das Wehr wieder die Wassermassen selbständig bewältigen konnte.
Neben den ganzen Wassereinsätzen wurden die Feuerwehrleute zu zwei Blitzeinschlägen in Eschede alarmiert. In zwei Häusern in der Südstraße schlug ein Blitz ein, aber die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute konnten keine Feststellungen machen. Zu Kontrolle wurde die Wärmebildkamera (WBK) aus Hohne angefordert. Aber auch die Kontrolle durch die WBK blieb zum Glück ohne Erkenntnisse. Gegen 03:30 Uhr waren die meisten Lagen abgearbeitet und die ersten Einsatzkräfte konnten einrücken. Um 07:30 Uhr waren die letzten Feuerwehrleute eingerückt und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her. In den Morgenstunden war das Ausmaß des Unwetters erst sichtbar und einige Einsatzkräfte mussten noch einmal ausücken um letzte kleinere Lagen abzuarbeiten.
Außer in der Samtgemeinde Eschede mussten noch in Unterlüß durch die Ortsfeuerwehr Unterlüß zwei Wasserschäden beseitigt werden und im Beckedorfer Ortsteil Grauen schlug ein Blitz in eine Garage. Hier mussten die alarmierten Feuerwehrleute aus Beckedorf und Hermannsburg aber nicht mehr eingreifen.
Text KPW

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